Informationen für Eltern und Angehörige

Am reKiZ geschieht alles für das Kind, aber nichts ohne die Eltern.

Die Integration der Eltern und Angehörigen in die pädiatrische Neurorehabilitation ist von großer Bedeutung. Bei Kleinkindern ist die dauerhafte Anwesenheit eines Elternteils oder einer anderen engen Bezugsperson aus dem Umfeld im reKiZ ausdrücklich erwünscht. Deshalb ist im reKiZ in jedem Patientenzimmer ein weiteres Bett für die Begleitperson vorgesehen. Weitere Unterkunftsmöglichkeiten befinden sich im Elternhotel im selben Stockwerk und im nahegelegenen Ronald-McDonald-Haus (www.naehehilftheilen.at). Die psychosoziale Unterstützung der Eltern hat am reKiZ einen hohen Stellenwert. Das Kind ist eingebettet in ein familiäres System, das bei sämtlichen diagnostischen und therapeutischen Schritten mit einbezogen wird. Auch die Pflegenden sind speziell auf die Integration und Information der Angehörigen geschult. Sie tragen wesentlich zur Gesundung ihrer Kinder bei.

Die Therapie im reKiZ.

Der Therapieplan wird unmittelbar nach der ärztlichen Aufnahmeuntersuchung vom behandelnden Arzt erstellt. Es erfolgt eine individuelle Zuweisung des kleinen Patienten an Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie, klinische Psychologie und Rehabilitationspflege. Der Plan wird mit dem gesamten Team und den Eltern besprochen. Die Therapiemaßnahmen beginnen spätestens am Tag nach der Aufnahme. Die Therapie erfolgt überwiegend einzeln, wenn möglich auch in kleinen Gruppen. Durch die enge Kooperation der Fachbereiche ist auch der gleichzeitige Einsatz mehrerer Therapeuten möglich.

Zwischen drei und fünf Therapiestunden werden täglich abgehalten. Das Konzept garantiert einen Wechsel zwischen intellektueller, kognitiver, motorischer und (vor)schulischer Anforderung. Einmal wöchentlich bespricht das interdisziplinäre Team gemeinsam die Fortschritte. Die patientenorientierten Therapiezielvereinbarungen werden dabei überprüft und nach Verlauf angepasst oder neu definiert.

Die Dauer des Aufenthalts hängt von der Art und dem Ausmaß der Verletzung ab, liegt aber meist in einem Zeitraum von vier bis zwölf Wochen.

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